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Lüthi und Blanc-Fanclub | Johanna Blanc
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Johanna Blanc-Waser

Johanna Blanc-Waser ist die langjährige Ehefrau des Maître Chocolatier JJ Blanc. Die rüstige Rentnerin hat drei Enkelkinder, Thomas, Julia und die kleine Marilène. Johanna hat ein Hobby, das Kunstmalen, welchem sie in ihrer Wahlheimat Griechenland frönt. Mit zunehmendem Alter und dem Erlebten - Johanna hat 2 schwere Krebserkrankungen erfolgreich besiegt - gönnt sich Johanna eine gewisse Narrenfreiheit in der Gestaltung ihres Lebens; mit der Sturheit ihres Ehegatten Jean-Jacques hat sie sich abgefunden, was nicht bedeutet, dass sie alles stillschweigend akzeptiert. Wärend sie die Launen des Patrons damit einem verschmitzten Lächeln duldet, gibt es auch Momente, wo sie ihren Standpunkt gegenüber ihrem Ehemann klar vertritt; gerade wenn es um das Wohlergehen ihrer Enkelkinder oder ihrer Tochter Catherine geht. Und gerade jetzt ist wieder ein solcher Moment: Ein Check beim Arzt hat ergeben, dass Jean-Jacques an altersabhängigen Makula Degeneration; er wird früher oder später erblinden. Der alte Patron macht sich Sorgen, im Alter allein und blind ein tristes Dasein zu fristen. Für Johanna unverständlich. Sie will mit Jean-Jacques in eine Altersresidenz ziehen und die Villa verkaufen. Dazuwischen funkt ihr aber Jean-Jacques selbst, der bei einem feuchtfröhlichen Abend im De la Poste auf die Idee kommt, in der Villa eine Alters-Wohngemeinschaft gründen. Johanna graust es: sie findet die Alters-WG eine Schnappsidee.



Linda Geiser


"Noch heute drehen sich die Leute im Laden um, wenn diese meine Stimme hören und rufen: "D'Chummer-Mueter!"" - Linda Geiser, Schauspielerin

Geboren und aufgewachsen ist Linda Geiser in Köniz bei Bern.
Als Linda Geiser erst 15 Jahre alt war, wurde ihr schauspielerisches Talent entdeckt. Sie absolvierte daraufhin eine Ausbildung an der Schauspielschule des Konservatoriums für Musik in Bern. Ihre Lehrerinnen waren Margarethe Schell-von Noë und Uta Hagen. Bei Herbert Berghof nahm sie später noch Schauspielunterricht in englischer Sprache.

Linda Geiser ist Mitbegründerin des Atelier-Theaters Bern. Die Schauspielerin spielte in vielen Filmen von Franz Schnyder mit, darunter zum Beispiel „Annebäbi Jowäger“, „Der 10. Mai“, „Die sechs Kummerbuben“ und im wohl berühmtesten „Ueli der Knecht“. 2003 drehte sie für das Schweizer Fernsehen den Film „Lili und Fredy“ und 2004 das Berg-Drama "Oeschenen".

Seit 1961 lebt Linda Geiser in New York. Dort gründete sie ihr eigenes Off-Off-Broadway Theater Counterpoint. Linda Geiser spielte ebenfalls in zahlreichen Theaterstücken mit und konnte auch in den USA in Filmen mitwirken. Zum Beispiel in „The Pawnbroker“ von Sidney Lumet.
Regelmässig aber kehrt Linda Geiser in ihre Heimat zurück, um auch hier als Schauspielerin arbeiten zu können.
Zudem vermietet sie in ihrem Haus Zimmer an Schweizer Stipendianten.
Mittlerweile ist Linda Geiser nicht nur als Schauspielerin tätig, sondern auch als bildende Künstlerin. Seit 1978 hat die vielseitige Künstlerin eigene Ausstellungen mit Schmuck, Kunsthandwerk und Malerei.
Ebenfalls bietet Linda Geiser in New York Kunst- und Stadtführungen für Schweizer Frauen an, die sich grosser Beliebtheit erfreuen.



INFO: Täglich erreichen uns Anrufe von Studentinnen und Studenten, die in New York Schauspiel studieren werden und uns anfragen, ob Linda Geiser in ihren Wohnstudios Zimmer zu vermieten habe. Linda Geiser hat keinen Einfluss auf Platzierung von Studenten in den Studios, da die einzelnen Kantone entscheiden, welche Studenten dort platziert werden. Wir danken für Ihr Verständnis.


Linda Geiser in der Presse
© Schweizer Familie; 12.05.2005

Menschen: Eine Bernerin in New York
In der Schweiz gehört Linda Geiser zu den bekanntesten Schauspielerinnen. In New York aber, wo die Bernerin lebt, geht sie anderen Beschäftigungen nach. Die SF hat sie zu ihrem 70. Geburtstag besucht.
Text: Daniel RöthlisbergerFotos: Michael Stahl

Die Fähre legt ab, sticht hinaus ins offene Gewässer. Möwen schwingen sich in den stahlblauen Himmel, und die Luft riecht nach Salz. Die Frau steht zuvorderst an der Reling und schaut zur Freiheitsstatue und zur Skyline von Manhattan, die vor ihr auftauchen. Es ist so wie damals, 1962, als sie mit dem Schiff nach einer einwöchigen Reise aus Europa hier in Amerika ankam. Als sie nachts um zwei für einen kurzen Moment ans Steuer des 60 000-Tonnen-Kolosses stehen durfte. Und als sie Stunden später im Morgenlicht auf die Hochhäuser zufuhr und auf ihr neues Leben. «Das war wunderschön», sagt sie.

Vertraute Wolkenkratzer

Linda Geiser ist damals sicher an der Ostküste der USA gelandet, und sie ist hier gestrandet. Mittlerweile sind ihr die Wolkenkratzer Manhattans ebenso vertraut wie die Aare und der Zytglogge-Turm. Die Berner Schauspielerin lebt seit 43 Jahren in New York. Sie hat trotzdem in zahlreichen Schweizer Spielfilmen mitgewirkt. Sie war die Magd Ürsi in «Ueli der Knecht» und die Mutter der sechs Kummerbuben. Sie spielte in den Fernsehfilmen «Lilo und Fredi» und «Oeschenen». Fürs Schweizer Fernsehen mimt sie seit 1999 jeden Sonntagabend Johanna Blanc, Ehefrau eines Schoggibarons, in der Fernsehserie «Lüthi und Blanc». Linda Geiser ist eine feste Grösse in der Schweizer Schauspielszene.

Am 13. Mai wird die Bernerin 70. Zeit zum Feiern hat sie nicht. Sie steht an ihrem Geburtstag wieder vor der Kamera, dreht im Studio in Glattfelden ZH mehrere Szenen der beliebten Serie, bevor sie nach New York zurückkehrt. Linda Geiser ist eine Pendlerin. Sie fliegt sechs- bis achtmal pro Jahr in die Schweiz. Dreht Filme oder Serien, besucht in Bern ihren Bruder und ihre Schwester. Sie streut «well», «I don't know» und «no» in ihren breiten Berner Dialekt und sagt «wir», wenn sie über die Eidgenossen spricht. Sie hat einzig einen roten Pass und fühlt sich als «Schweizerin, die in New York lebt». Und hier möchte sie auch bleiben. «In New York kann ich ein winziger Fisch in einem riesigen Teich sein.»

Dieser winzige Fisch lebt in einem sechsstöckigen, 107 Jahre alten roten Backsteinhaus im East Village in Manhattan. Dieses «Hüsi», wie sie das Gebäude mit seinen neun Wohnungen nennt, hat sie im Jahr 1979 für 70 000 Franken gekauft. Seither hat sie ein Mehrfaches investiert. Hat ständig umgebaut und renoviert. «Ich stecke fast meine gesamte Gage aus «Lüthi und Blanc» ins Haus», sagt Linda Geiser. Sie wohnt mit ihrem Freund John Durgin im ersten Stock. Die Wohnung ist einfach, die Holzböden sind schräg, und die Badewanne steht in einem Zimmer. An den Wänden hangen Weihwasserbecken und Kunstwerke - «originale Geiser», wie die Künstlerin witzelt: Engel aus Ton, Ornamente aus Leim und Ikonen aus Stoff. Im Garten stehen Stühle und Tische aus Plastik, Büsten von Elvis, Mozart und Maria aus Gips. Eine kleine Berner Fahne flattert neben einem Schweizer Kreuz. «Es ist manchmal wie auf einem Flohmarkt», seufzt John Durgin. Doch Linda Geiser liebt das. Sie ist hier in New York nicht die reiche, wohl behütete Unternehmersgattin, die sie im Fernsehen spielt. Sie lebt bescheiden und kommt mit weniger als 1000 Franken im Monat für den Grundbedarf aus. Sie geht weder ins Kino noch ins Theater. Sie kauft sich nicht ständig neue Kleider und Schuhe. «Ich bin nicht sehr anspruchsvoll.»

Rast- und ruhelos

Trotzdem kann sich Linda Geiser nicht zur Ruhe setzen. «Ich muss arbeiten.» Ihre Einkünfte sind unterschiedlich hoch und ihre Rente klein. Das ist der Preis für Unabhängigkeit und Freiheit. «Ich habe mein Leben immer wieder selber erfunden.» Sie hat Theater gespielt und Filme gedreht. Schauspielunterricht erteilt und Regie geführt. Hat gemalt, geschrieben und Kunstwerke hergestellt. Hat Stadtführungen gemacht und Werbespots gedreht. Für Bier und Wodka, für Volvo und Pop-Corn. Und Linda Geiser hat in ihrem Haus seit 1982 Schweizer Künstlerinnen und Künstler beherbergt, die in New York mit einem Stipendium ein halbes Jahr lang arbeiten konnten. Zurzeit sind Nummer 79 und Nummer 80 zu Gast.

Linda Geiser bringt viele Berufe in ihrem Leben unter, und sie packt sie mit einer Energie an, die wesentlich Jüngere neben ihr alt aussehen lässt. Sie sieht aus wie 60 und hat den «Pfupf» - ein Wort, das sie selber braucht - einer 20-Jährigen. Falten hat sie fast keine, Lebensmut und Humor umso mehr. Das Haar fällt in Wellen auf ihre Schultern. Sie nimmt Vitamine und Hormone, damit sie «nicht auseinander fällt». Sie ist ständig auf Achse, isst wenig und schläft viel. Linda Geiser kann auch mal resolut werden, wenn ihr etwas nicht passt. «Ich lasse mich nicht verschaukeln.»

Sie hat einen harten Berner Schädel. «Sie ist ein Hurrikan», sagt Freund John Durgin. Der New Yorker renoviert Wohnungen und schaut zum Haus, wenn Linda in der Schweiz weilt. 23 Jahre jünger ist er, bindet seine Haare zum Zopf, hat einen guten Draht zu den beiden Katzen, und seine Freundin könnte seine Mutter sein. «I'm not your son» - «ich bin nicht dein Sohn», klagt er zuweilen, wenn sie ihm etwas aufträgt. «Ich würde ihm auch Vorschriften machen, wenn er älter wäre», kontert Linda Geiser. Deswegen fühle sie sich aber nicht als seine Mutter. «Wir sind ein gutes Team», sagt sie. «Und respektieren uns und unsere Leben.» John interessiert sich für Basketball und Baseball, Linda für Kunst und Kultur.

Und für ihre Stadt New York. Sie weiss Geschichten zu erzählen. Berichtet vor ihrer Haustür über Flohinvasionen und Rohrbrüche. Schimpft an der Ecke über den neuen Glastempel, wo eine Wohnung 3 bis 12 Millionen Dollar kostet. Steht am Ground Zero vor der riesigen Baugrube und den schwarzen Tafeln mit den Namen der über 3000 Toten und erinnert sich an den 11. September 2001, als die Türme des World Trade Center nach den Terroranschlägen einstürzten. Erzählt auf dem Friedhof vor der Trinity-Kirche, die in den Wolkenkratzern des Finanzzentrums Wallstreet versinkt, die Geschichte des Schweizers Albert Gallatin, der Amerikas erster Schatzmeister war und der hier begraben liegt. Sie zeigt im SoHo-Bezirk das prächtige Haus von Ernst Aebi, 67, und stellt den Schweizer Abenteurer und Maler vor, der 56 Lofts renoviert, viermal den Atlantik überquert und eine Wüstenstadt gerettet hat.

Linda Geiser ist eine geborene Reiseführerin. Bis zum 11. September 2001 hat sie mehrmals im Jahr für Schweizer Reiseveranstalter Touristen durch New York gelotst. Anfang nächsten Jahres möchte die Schauspielerin diese Touren wieder aufnehmen, möchte den Besuchern - nebst den Sehenswürdigkeiten - auch zeigen, wo Europäer in New York Geschichte geschrieben haben und wie sie hier leben. Möchte hinter die Fassaden von einfachen Häusern und luxuriösen Villen blicken. Linda Geiser freut sich auf ihre Arbeit als Touristenführerin. «Das ist wie Theaterspielen», sagt sie. «Man muss auf die Leute zugehen und sie unterhalten. Das kann ich gut.»

Das war früher nicht anders. Linda Geiser, Tochter eines Lehrerehepaars, war als Kind ein Wildfang, zog lieber mit ihrer Freundin durchs Spiegelquartier bei Bern, als die Schulbank zu drücken und Mathe zu büffeln. Über ihrem Bett klebte sie Bilder von Lux-Seifen-Reklamen mit amerikanischen Filmstars an die Wand. «Ich wollte nach Hollywood», erinnert sie sich. «Wollte so aussehen wie all die wunderschönen Frauen.» Mit 13 führte sie im Schultheater Regie, mit 15 nahm sie Schauspielunterricht, mit 16 verliess sie das Gymnasium und wurde Schauspielerin. Sie trat in Bern und Zürich, Hamburg und Berlin auf.

Neues Leben in der Sandkiste

1959 lernte Linda Geiser den Amerikaner Peter Meyer kennen und fuhr zwei Jahre später mit ihm nach New York. Sie wollte «chli go luege», «einmal etwas anderes erleben». Und blieb hängen. «New York war für mich eine Sandkiste.» Und da hinein baute Linda Geiser ihr neues Leben. Sie lernte englisch und spielte auf den verschiedensten Bühnen Theater. Ging 1963 für zehn Monate mit einem Stück auf eine Amerika-Tour und kam dabei auch an jenen Ort, von dem sie schon immer geträumt hatte: nach Hollywood. Sie sah die Filmstudios und den Schauspieler Cary Grant. Sie erhielt eine Einladung zum Nachtessen mit wichtigen Leuten aus dem Filmgeschäft und ging nicht hin. «Als ich in Hollywood war, interessierte mich das alles nicht mehr», sagt sie. «Ich wollte keine Filmkarriere mehr machen.» Sie ging lieber ins Disneyland, fuhr mit Kollegen in die Berge und in die Wüste. «Ich wollte Amerika entdecken.»

Das hat sie getan und dabei sich gefunden. «Ich habe mich selbst entdeckt.» Sie spürte, dass sie mehr konnte als Theater spielen. Linda Geiser fertigte mit arbeitslosen Kollegen Schmuck, wenn sie mal keine Rolle hatte. Sie begann zu malen und zu schreiben. «Ich lernte in New York mein Leben steuern und formen.» Sie wollte nicht heiraten und keine Kinder kriegen, weil sie ihre Freiheit nicht aufgeben mochte. Sie trennte sich nach acht Jahren von Peter Meyer, kaufte später ein Backsteinhaus und lernte im Keller an der Bar John Durgin kennen, der den Polizisten von der Wache nebenan Bier ausschenkte. Er zeigte ihr, wie man im Billard gewinnt, und sie brachte ihm Tee und Muffins. John blieb bei ihr. «Und jetzt ist er immer noch da.» Seit 26 Jahren gehen die beiden nun gemeinsam durchs Leben. Durch ein Leben, mit dem Linda Geiser ganz zufrieden ist, auch wenn sie manchmal bedauert, dass sie «nicht versucht hat, ein Filmstar zu werden», und sie der langsame, aber stete Verlust der Schönheit schmerzt. «Ich habe ja noch ein wenig davon», schmunzelt sie.

Dazu viel Energie und ebenso viele Pläne. Sie möchte nach China und Peru reisen und ihre Freunde besuchen, die sie auf der ganzen Welt hat. Und sie will spielen, so lange sie gesund ist. Eine Rolle würde Linda Geiser besonders reizen: die einer Schweizer Miss Marple. Als eigenwillige, schrullige Detektivin durch Bergdörfer zu ziehen und stets einen Schritt schneller zu sein als die Profis. «Das wäre wunderbar.» Sagt sie und blickt von der Brooklyn-Brücke den East-River hinunter aufs Meer hinaus. Dort, wo weit weg ihr Leben begann.



© Glückspost; 12.05.2005

Linda Geisers Herzenswunsch

Auch an ihrem 70. Geburtstag steht «Lüthi und Blanc»-Star LINDA GEISER vor der Kamera. Nachgefeiert wird erst später in New York.

Von Yolanda Tavoli

Ausgerechnet auf einen Freitag, den 13. fällt Linda Geisers runder Geburtstag. Für die Schauspielerin jedoch kein Grund zur Sorge: «Ich bin nicht abergläubisch», sagt sie. Und um ihren 70. Geburtstag am 13. Mai zu feiern, hat sie auch keine Zeit - denn auch an diesem Tag gibt sie in der Schoggi-Soap «Lüthi und Blanc» die Johanna.

Nichts Neues für ihren John (46). «Auch das 25-Jahr-Jubiläum unserer Beziehung, das wir 2004 begingen, haben wir aus Zeitgründen noch nicht gebührend feiern können.» Er hoffe auf ruhigere Zeiten und meint schmunzelnd: «Schliesslich ist Linda nicht mehr die Jüngste!»

Lindas Herzenswunsch zum Geburtstag ist deshalb auch, möglichst gesund bleiben zu können - um zwischen New York und der Schweiz nach wie vor hin- und herzureisen. «Ich will gar nicht darüber nachdenken, für welches Zuhause ich mich einmal entscheiden müsste, wenn ich nicht mehr reisen kann. Mir ist an beiden Orten sehr wohl!» Und zudem hofft sie, dass sie bald ihr Theaterprojekt verwirklichen und wieder auf der Bühne stehen kann.

Vorerst ist sie bei uns aber nach wie vor als Johanna Blanc in «Lüthi und Blanc» präsent. Traurig ist sie, dass ihre Rolle nicht mehr so tragend ist wie früher. «Ich glaube aber nicht, dass die Figur ganz verschwinden wird.» Sind die nächsten Serien-Auftritte abgedreht, wird sie sofort wieder nach New York zurückkehren. Aber nicht nur, um dort ihren Geburtstag im Freundeskreis nachzufeiern. Wichtiger ist ihr das Haus in Manhattan, mitten in New York, wo derzeit umgebaut wird. «So kann in Zukunft ein fünfter Kunst-Student bei uns in den Genuss eines USA-Aufenthaltes kommen», erzählt Linda. Schon seit langem nimmt sie jedes Jahr vier vielversprechende junge Leute aus der Schweiz auf, die dank Stipendium in New York ihre Studien vertiefen können.

«Das Haus ist meine Altersversicherung», sagt Linda. «Mein Glück war es, es noch zu einem günstigen Preis gekauft zu haben. Nun stecke ich all mein Geld in seinen Unterhalt.» Auch die Gage, die sie bei «Lüthi und Blanc» verdient.

Waren Kinder und Hochzeit - rückblickend vor dem 70. Geburtstag - nie ein Thema für sie? «Ich habe mich auch ohne Kinder wohl gefühlt, und es um so mehr genossen, die Kinder meiner Freunde heranwachsen zu sehen.» Ähnlich erging es ihr, was das Heiraten betrifft: «Als junge Frau hatte ich einmal eine romantische Anwandlung. Aber ich trennte mich vom damaligen Schwarm - und seither hat es mich nie mehr gepackt!» ·

Linda Geiser lebt und arbeitet hauptsächlich in New York. Dort lässt sie derzeit ihr Haus, das im Stadtteil Manhattan liegt, umbauen.
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Bild: SF DRS